Ich bin Kunde...

...und ich habe das Geld, welches die Firmen an mir verdienen möchten ;-)

Hier schildere ich meine persönlichen Erfahrungen mit Modellbaufirmen, welche mir entweder sehr positiv oder sehr negativ aufgefallen sind, egal ob Versand oder vor Ort.
Diese Erfahrungen können natürlich nur subjektiv wiedergegeben werden. Meine Angaben sind aber überprüfbar! Meine Kommentare sind meine persönliche Meinung!

Es besteht immer die Möglichkeit, daß andere Kunden mit den genannten Firmen andere Erfahrungen gemacht haben!

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rc-now.de           Nachdem ich dort 3mal deutlich mehr als 5 Tage auf meine per Paypal gezahlte Ware gewartet habe, wurde mir bei einer Anfrage am Telefon lapidar sinngemäß erklärt: "Sie wollen doch preiswerten Versand!?! Dann dauert es halt etwas länger!"  Aaaaahja......

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www.RC-Planes.de  (best. 4.5.09, Paypal gez., gel. 6.5.09, Teile falsch, sofortige kundenfreundliche
Austauschaktion!!!)  Meine Empfehlung wert!!!!
Nachtrag 15.2.2011: Den Shop gibt es leider nicht mehr - schade...

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PC-Hardwarekauf ist Vertrauenssache! Die nachfolgende Episode kann sich durchaus auch auf andere
Hardwarehändler übetragen lassen und soll zeigen, wie die Verbraucherrechte mit Füßen getreten und
die zu oft selbstangepriesene "Kundenfreundlichkeit" wirklich gehandhabt wird.


Vorgeschichte/Planung
Für Videobearbeitung mit HD1080 musste ich mein nicht ganz aktuelles PC-System etwas überarbeiten. Da aber selbst mein 6000er 2-Kern-AMD mit einer Auslastung von ~45% etwas unterfordert schien, wollte ich mit einem Raid0 (2-HDD-Stripeset) die Datenzufuhr etwas beschleunigen. Aus Performancegründen sollte man für so etwas 2 Festplatten gleichen Typs und gleicher Größe anwenden, sonst könnten Kompatibilitätsprobleme überwiegen. Mein Raid0 ist für Videobearbeitung und nicht für sensible Daten gedacht. Auch neue Software für 64bit mußte her. Da konnte ich vor dem Kauf das aktuelle Magix VdL vollumfänglich und erfolgreich testen.

Kauf und Betrieb
Ich kaufte also Ende Januar 2011 bei dem Ibäh-Händler "eliano_de" 2 gleiche Hitachi-Festplatten, die ich nicht sofort einbaute, weil mir noch Sata-Kabel und die Software fehlten. Ich prüfte nur, ob die Platten sich ordentlich am System anmeldeten. Die HDDs waren zwar als "refurbished" ausgewiesen, aber der Preis von 40,-/Stück war für 750GB-SATA2-Platten ja absolut OK. Und "refurbished" bedeutet auch OK.
Nach ~4 Wochen hatte ich alles beisammen und baute die Platten ein. Die Formatierung unter Win7-64 dauerte bei den 1,4TB dann so gute 8 Stunden. Die ersten Probeläufe und Videobearbeitungen waren vielversprechend: CPU-Auslastung jetzt max. 85%. Mir fiel jetzt aber schon, vor Allem beim Surfen (Firefox) ein deutliches sporadisches Klack-Klack auf, bei dem ich mir erstmal nichts dachte. Erst als das Win7 beim Start immer wieder Probleme mit dem Raidset hatte, wurde ich aufmerksamer.
Zunächst dachte ich an Probleme mit dem Onbord-Sata-Kontroller und besorgte einen für PCIe. Gemountet, Quickformat - alles gut, lief... - aber nicht lange! Plötzlich, während des Betriebs meldete sich das Raid einfach ab. Ziemlich doof, wenn man grad den halben Film fertig hat.

Fehlersuche
Jetzt begann meine genauere Suche und ich nahm das Klack-Klack als Anlass, mal die HDDs zu testen. Und siehe da: Eine der beiden Hitachis war defekt. Sowohl das "Hitachi Fitness Tool", als auch "HD Tune 2.55" zeigten jede Menge Fehler bzw "defektive Device".

MEINE Erfahrung mit der Heuer GmbH "Kundenfreundlichkeit" bei gesetzlicher Gewährleistung!
Da ich wegen des Raidsystems sicherstellen wollte, denselben Plattentyp wieder zu bekommen, versuchte ich sofort eliano aka Heuer zu kontakten, ob die HDDs noch verfügbar seien. Das wurde mir nach einigen, freundlichen Telefonaten bestätigt: "Senden Sie Ihre HDD ein, dann bekommen sie eine andere." Ein Verfügbarkeitsvorbehalt wurde auch in einer Mail wegen der RMA-Nummer nicht ausgesprochen. Ich hatte immer darauf hingewiesen, daß mir ein Tausch wegen des Raidsystems wichtig sei. Und wenn der Händler klug und weise gewesen wäre, hätte er Aufgrund meiner Ankündigung jetzt eine HDD bereitgelegt. (Das hätte ihm auch diesen Bericht erspart!)

Aber Händler machen ja zu oft nicht, was das Gesetz so hergibt. Die machen oftmals eigene Gesetze:
Es kam nämlich ungefragt eine Mail mit einer Gutschrift! Heuer hätte mich zumindest fragen MÜSSEN, ob ich damit einverstanden sei! Denn ICH als Kunde habe nach dem Gesetz das Wahlrecht zwischen Wandlung, Minderung und Tausch. Nachdem ich das moniert hatte, wurde mir beschieden, dass die Festplatte nicht mehr vorrätig sei und deshalb nur eine Gutschrift/Rückerstattung möglich sei!

FALSCH!
Das Gesetz und einschlägige Urteile sind da eindeutig: Der Kunde hat auch dann einen Anspruch auf Austausch, wenn der Händler den Artikel zwar selbst nicht vorrätig hat, diesen aber beim Hersteller besorgen kann. Und aktuell (31.3.2011) ist der Artikel beim Hersteller sehr wohl verfügbar, wie folgender Link zu Hitachi beweist:
http://www.hitachigst.com/internal-drives/desktop/deskstar/deskstar-7k1000c


Weiterhin sollte mir bis jetzt auch ausschliesslich der Artikelkaufpreis erstattet werden! Erst auf eine entsprechende Bemerkung meinerseits soll "ggf" auch das Porto übernommen werden, aber erst nach Prüfung!

WIEDER FALSCH!
Man hat als Kunde gesetzlichen Anspruch nach BGB auf die Erstattung ALLER Transport- und Versandkosten!
Dazu gehört nicht nur das Porto, sondern auch Verpackung und Verbringung zur Post. Sogar Telefonate mit dem Händler, auch über dessen teure 01805-Telefonnumern (wers nötig hat^^) MÜSSEN im Rahmen einer Gewährleistungsabwicklung ersetzt werden. (Sogenannter "kleiner Schadenersatz")

Da ich, wohl ebenso wie viele andere, einer längeren Auseinandersetzung aus dem Weg gehen wollte, bin ich auf die Rückerstattung (NUR incl. Porto) eingegangen und habe dafür eine Frist gesetzt. Sollte diese erfolglos verstreichen, werde ich mich allerdings nicht scheuen, auch für den kleinsten Betrag einen Mahnbescheid und evtl. eine Strafanzeige in die Welt zu setzen, weil: SO GEHT ES NICHT!
Ich habe eine HDD gleichen Typs zum gleichen Preis jetzt woanders geordert, damit mein System bald läuft.

Dazu kommt noch Folgendes:

Die Festplattenhersteller sind ja als sehr kulant bekannt, so dass ich versuchen wollte, auf dem "kleinen Dienstweg" direkt bei Hitachi die defekte Platte zu tauschen. Ein Telefonat mit dem Support dort und auch eine "Garantie-Prüfung" auf deren Internetseite brachte aber folgende Information:
Diese Festplatte mit der Seriennummer hätte hier in Deutschland gar nicht verkauft werden dürfen!!!
Diese HDD stammt irgendwo aus dem Ausland und hätte auch dort bleiben müssen, weil Garantien oder Tauschmöglichkeiten seitens des Herstellers hier in Deutschland dafür ausgeschlossen sind. Man vergleiche dazu mal den Absatz "Export in Entwicklungsländer" in diesem Link!
Benötigt man viel Phantasie, um sich da möglicherweise drohende rechtliche Konsequenzen auszumalen???


Deshalb: Augen auf beim Hardwarekauf!

Meine Einschätzung dazu: Händler, die sich schon im Vorfeld als "kundenfreundlich" bezeichnen, aber gleichzeitig nur eine 01805-Rufnummer zur Kontaktaufnahme bieten, stufe ich zunächst mal als recht fragwürdig ein.

 

 

 

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